Liebe Fundbuero-Freunde,
der Juli bringt den Sonnenschein und auch weitere Veranstaltungen von uns.
Am Donnerstag, den 3.7.2014 war der Koffer der Erinnerung wieder beim Sommerfest im Haus des Lebens (Friesenstraße 8) dabei. Von 13:30 bis 18:30 Uhr konnten die Menschen vorbeikommen und ihre Geschichten mit uns teilen.
Am Mittwoch, den 9.7.2014 ist die Leipziger Zentrale wieder Gastgeber für eine Lesung. Stephan wird sein neues Buch „Das Z im Knopf und die Axt im Gebälk“ präsentieren. Das Buch ist die Biografie Wilhelm Sommers. Es geht u.a. um Willis Erlebnisse im 2. Weltkrieg und die spätere Wanderschaft als Zimmermann. Eine spannende Zeitreise erwartet Sie an diesem Abend.
In der 2. Julihälfte verwandelt sich die Zentrale in einen Ausstellungsraum. Schauen Sie vorbei, um Überraschendes anzuschauen und vielleicht auf zu kaufen.
Bis nächstes Mal und mit vielen Grüßen,
Ihr Fundbuero-Team
6.7.14
29.7.11
August Veranstaltung - 50 Jahre Mauerbau
Gebaut im August 1961, trennte die Mauer Berlin in BRD und DDR etwas mehr als 28 Jahre. Aus Anlass des Mauerbaus vor 50 Jahren widmen wir unsere Augustveranstaltung diesem Thema. Wir wollen gemeinsam ergründen, was der Mauerbau verändert hat. Die Mauer war ein Zeichen des Kalten Krieges und Symbol der deutschen Teilung – natürlich, aber wie sahen die alltäglichen Probleme und Sorgen der Menschen aus? War die Mauer ein Thema in den Regionen außerhalb Berlins und hat sie das tägliche Leben beeinflusst? Wie wirkte sich sie auf die verschiedenen Generationen aus? Gemeinsam wollen wir unsere Erinnerungen in Worte fassen und austauschen – erzählen Sie uns von Ihren.Eintritt Frei!
29.6.11
Am 13.7. um 19 Uhr, Aufarbeitung-aber wie?
Der heutige Blick auf das DDR-Regime und Stasi-Methoden werfen Fragen nach Tätern und Opfern auf, nach Gerechtigkeit und Wahrheit. Es gab Kommissionen, Untersuchungen und Behörden die sich mit diesen Fragen beschäftigten. In ehemaligen Unrechtsstaaten wie Südafrika, Argentinien oder Chile gab es unterschiedliche Herangehensweisen in den öffentlichen Informations- und Aufklärungsprozessen. Wir betrachten diese Aufarbeitungsprozesse näher und diskutieren, welche Folgen diese Prozesse für die Menschen hatten und bis heute haben. Gemeinsam mit Experten und Betroffenen wollen wir fragen: Aufarbeitung – aber wie?Unsere Gäste: Rolf Wiese war 1952 nach Verteilung von Flugblättern in Leipzig inhaftiert, 1956 ist er nach Westen emigriert und erst 1998 wieder nach Leipzig zurückgekehrt, heute ist er Leiter einer Selbsthilfegruppe. Regina Schild ist Außenstellenleiterin der Leipziger BStU und wird uns aus offizieller Perspektive über die Aufarbeitung der SED-Diktatur berichten. Sergio Gómez ist während der Pinochet-Diktatur in Chile aufgewachsen und hat durch die Erfahrungen seiner Familie die Nachwirkungen sowie die Aufarbeitung erlebt.
Eintritt Frei!
This month we take a closer look at how re-unified Germany has dealt with the dictatorship in East Germany. There were/are commissions and official bureaus to deal with the topic, but how can desires for justice be balanced with the rights of both victims and perpetrators? In other countries, like South Africa, Chile or Argentina, there are different approaches and processes. We will discuss these processes and which effects they have had and continue to have for people today. Together with experts and those affected we'll ask: Aufarbeitung - aber wie?
Our guests: Rolf Wiese was imprisoned for distributing flyers in Leipzig in 1952. In 1956 he emigrated to West Germany and in 1998 moved back to Leipzig; today he is the leader of a self-help group for victims of the dictatorship. Regina Schild works for the Leipzig BStU and will give us the "official" perspective on how the German government has dealt with the dictatorship. Sergio Gómez grew up in Chile during the Pinochet dictatorship and has, through his family, experienced its effects as well as the new government's approach to dealing with it.
Free Entry!
27.5.11
Am Mittowch dem 8.6. - Anderssein im Osten
Im Vergleich zur BRD kann man in der DDR von einer früheren rechtlichen Emanzipation der Homosexualität sprechen. Bereits 1957 wurde der schwulenfeindliche §175 „entschärft“ und 1968 vom liberaleren §151 ersetzt, der ein Schutzalter von 18 Jahren für homosexuelle Handlungen zwischen Jugendlichen und Erwachsenen vorsah. Zur gleichen Zeit wurden vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) sogenannte „Rosa Listen“ angelegt, in denen tausende homosexuelle Männer und Frauen erfasst waren. Homosexuelle in der DDR - akzeptiert, toleriert oder schikaniert?Unsere Gäste: Eduard Stapel, der in Leipzig und in der ganzen DDR viele Homosexuellengruppen innerhalb der evangelischen Kirche aufgebaut hat und Mitbegründer des Schwulen- und Lesbenverbandes Deutschland ist, Theresia Bisch, Zeitzeugin aus der jüngeren Generation, und Samirah Kenawi, die in Ost-Berlin in verschiedenen Lesben- und Frauengruppen aktiv gewesen ist.
7.5.11
Next Wednesday/ Nächste Mittwoch
11. Mai um 19 UhrWegen des Mangels an Arbeitskräften und des ökonomischen Drucks entwickelte die DDR ein System, das es auch Frauen ermöglichte, „Karriere“ zu machen. Kinder- und Wochenkrippen, Kleinkindbetreuung und Hort gab es sowohl flächendeckend als auch preiswert. Doch trotz annähernder Vollbeschäftigung waren Frauen auch weiterhin meist die Hauptverantwortlichen für den Haushalt und die Kindererziehung. Feminismus in der DDR? Wir diskutieren mit Uta Schlegel (Soziologin), Samirah Kenawi (Aktivistin) und Heide Steer (Aktivistin).
Eintritt Frei!
Because of worker shortages, the GDR developed a system that made it possible for women to pursue careers. Childcare was cheap and accessible. But despite working full-time, women were also most often responsible for the household upkeep and childrearing. Feminism in the GDR? Joins us for a discussion with sociologist Uta Schlegel and activists Samirah Kenawi and Heide Steer.
25.4.11
Urban Agriculture/ Urbane Landwirtschaft
Das Fundbuero's shop window is hosting a project to help to "re-green" Leipzig and show the importance of sustainable, local agriculture. The seedlings that are sprouting now will eventually move to various locations throughout Leipzig, creating about 150 square meters of vegetables and herbs. The project addresses the coming challenges to urban environments as well as offering a form of civic engagement and an improved quality of life for residents.
Starting in May, see the website www.ifzs.de for more information.
Im Rahmen des Projektes „urbane Landwirtschaft in Leipzig“ der Initiative für zeitgenössische Stadtentwicklung, keimen in vier Schaufenstern im Leipziger Westen zahlreicher Gemüse – und Kräutersorten. Haben diese eine gewisse Reife, so werden sie Mitte Mai vereinzelt und in mobilen Beetsystemen untergebracht. Insgesamt wird so eine Fläche von etwa 150 qm bewirtschaftet werden.
Urbane Gärten und Landwirtschaft verstehen sie als Medium zur Auseinandersetzung mit den zukünftigen Herausforderungen in Städten. Es handelt sich um eine soziale, ökologische, und nachhaltige Landwirtschaft in der Stadt, welche ein Instrument zur Aktivierung und Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, sowie ein Gewinn an Lebensqualität darstellt. Ein offenes Angebot ab Ende Mai bietet Interessenten die Möglichkeit mehr über dieses Projekt zu erfahren und daran mitzuwirken.
Die Adresse www.ifzs.de steht ihnen ab Anfang Mai mit mehr Informationen zur Verfügung.
Starting in May, see the website www.ifzs.de for more information.
Im Rahmen des Projektes „urbane Landwirtschaft in Leipzig“ der Initiative für zeitgenössische Stadtentwicklung, keimen in vier Schaufenstern im Leipziger Westen zahlreicher Gemüse – und Kräutersorten. Haben diese eine gewisse Reife, so werden sie Mitte Mai vereinzelt und in mobilen Beetsystemen untergebracht. Insgesamt wird so eine Fläche von etwa 150 qm bewirtschaftet werden.Urbane Gärten und Landwirtschaft verstehen sie als Medium zur Auseinandersetzung mit den zukünftigen Herausforderungen in Städten. Es handelt sich um eine soziale, ökologische, und nachhaltige Landwirtschaft in der Stadt, welche ein Instrument zur Aktivierung und Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, sowie ein Gewinn an Lebensqualität darstellt. Ein offenes Angebot ab Ende Mai bietet Interessenten die Möglichkeit mehr über dieses Projekt zu erfahren und daran mitzuwirken.
Die Adresse www.ifzs.de steht ihnen ab Anfang Mai mit mehr Informationen zur Verfügung.
19.4.11
Land über und Land unter Alltäglichkeit in der DDR Lesung mit Frau Hannelore Crostewitz
Am 13.04. durf
ten wir Frau Hannelore Crostewitz als Gast begrüßen. Sie las aus dem von Ihr mit veröffentlichten Buch: "Land über und Land unter Alltäglichkeit in der DDR". Es war ein unterhaltsamer Abend, der Menschen zusammenführte, die sowohl aus Ost und West kamen.
Wer die Lesung verpasst hat oder sich interessiert, was sich hinter dem Titel verbirgt. Der kann bei uns in der Georg Schwarz Str. 14 vorbeischauen, durchblättern und lesen.
Vielen Dank an Frau Hannelore Crostewitz


Many thanks to Hannelore Crostewitz for an entertaining reading. Despite the cold and rainy weather we had an eager audience to listen to stories about the everyday in the GDR.
Wer die Lesung verpasst hat oder sich interessiert, was sich hinter dem Titel verbirgt. Der kann bei uns in der Georg Schwarz Str. 14 vorbeischauen, durchblättern und lesen.
Vielen Dank an Frau Hannelore Crostewitz
Many thanks to Hannelore Crostewitz for an entertaining reading. Despite the cold and rainy weather we had an eager audience to listen to stories about the everyday in the GDR.
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